Bärlauch ernten – aber Vorsicht

Um angemessene Mengen beim Sammeln bittet die Stadt Leipzig die Liebhaber von Bärlauch. Entsprechend dem Sächsischen Waldgesetz darf jeder, unabhängig davon, wem der Wald gehört, eine kleine Menge in der Größe eines Handstraußes für den Eigenbedarf ernten.

Wer größere Mengen (Einkaufsbeutel, Säcke) ernten möchte, muss das Einverständnis des Waldeigentümers und der Naturschutzbehörde in der Abteilung Stadtforsten, Teichstraße 20, 04277 Leipzig, E-Mail: stadtforsten@leipzig.de, Telefon: (0341) 309410, einholen.

„Bärlauch ist eine sehr wohlschmeckende und gesunde Pflanze, trotzdem darf sie nicht einfach in großen Mengen geerntet werden“, sagt Andreas Sickert, Leiter der Abteilung Stadtforsten. „Leipzigs Wälder liegen zum größten Teil in Schutzgebieten, wo das Verlassen der Wege oft nicht erlaubt ist.“

Zuwiderhandlungen stellen eine Ordnungswidrigkeit dar und können nach Paragraf 52 Sächsisches Waldgesetz mit einer Geldbuße bis zu 2.500 Euro geahndet werden. Weitere Informationen gibt es im Internet auf der Seite www.leipzig.de/stadtwald.

Frank Schütze ist Diplom-Journalist und hat die Stötteritzer Storys gegründet, damit die Menschen im Viertel wissen, was direkt vor ihrer Haustür passiert. Sein Anspruch ist es umfassend und neutral über Leipzigs höchstgelegenen Stadtteil zu berichten. Außerdem freut er sich über Themenhinweise und Kritik.

Ein Gedanke zu “Bärlauch ernten – aber Vorsicht

  1. http://unkraeuter.info/wp-content/uploads/2016/03/Baerlauch-Aronstab.jpg
    Lieber Herr Schütze, zum Bärlauch noch eine wichtige Anmerkung: im Stötteritzer Wäldchen gibt es auch relativ viele giftige Aaronstabpflanzen, deren Blätter jetzt auch herauskommen und die eine gewisse Ähnlichkeit zum Bärlauch haben. Auf dem beigelegten Foto (Quelle Internet) sieht man das sehr gut. Die spitzen Blätter sind Bärlauch, die gerundeten Aaronstab. Das beste Unterscheidungsmerkmal ist natürlich der Geruch: nur Bärlauch riecht nach Knoblauch.
    Freundliche Grüße, Gabriele Tröbs

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