Adventsmarkt – Gelungene Veranstaltung mit Altbewährtem

Adventsmarkt Stötteritz

 

Hach! Schön war es! Der Stötteritzer Adventsmarkt am 29.11. im Gutshof war eine gelungene Sache und für die Freizeitgestaltung am Sonntag genau das richtige. Stimmungsvoller kann man in unserem Stadtteil die Weihnachtszeit nicht einläuten. Das Wetter spielte mit, angenehme 6 Grad Celsius, kein Regen und kaum Wind. An den Ständen lockte wieder zahlreich Selbstgestaltetes. Mützen, Gestecke, Schals, Holzkunst und die obligatorischen Leckereien wie Glühwein und Bratwurst machten den Adventsmarkt zu dem, was er sein will – eine kleine und vor allem feine Institution im Leipziger Südosten.

Viele Akteure des Stadtteils auf Adventsmarkt vertreten

Besonders habe ich mich darüber gefreut, dass wieder alle wichtigen Vertreter des Stadtteils mit einem Stand zu finden waren – die Organisatoren der Stötteritzer Kulturrunde, der Bürgerverein Stötteritz, der Verein zur Wiedereingliederung psychosozial geschädigter Menschen, der Förderverein der Franz-Mehring-Grundschule, lokale Künstler und kreative Familien. Kurzum eine bunte Mischung zum Stöbern, Staunen, Feilschen und Kaufen.

Dazu kommt, dass der Adventsmarkt so etwas wie ein Klassentreffen ist. Mal schnell vorbei schauen, ist nicht, An jeder Ecke trifft man Bekannte, Freunde und interessante Menschen. Zeit zum Plaudern muss man also einplanen. Ganz ehrlich, dass ist es auch, was den Adventsmarkt in Stötteritz auch ausmacht. Es ist das Miteinander, dieses Gefühl Teil eines Viertels zu sein, welches den Puls der Metropole lebt und dennoch so beschaulich ist wie ein 100-Seelen-Dorf im Outback.

Rahmenprogramm: Musik, Theater, Feuer & Co.

Soviel steht fest. Auch 2016 werde ich wieder meine Runden über den Gutshof drehen und schauen, was es an den Ständen zu entdecken gibt. Ich bin mir sicher, dass sich die Organisatoren dafür wieder viel vorgenommen haben. Wenn man allerdings an das nächste Jahr denkt und vielleicht etwas verbessern will, dann ist es möglicherweise die ein oder andere Veränderung am Rahmenprogramm, die ich mir wünsche würde. Denn auch wenn alle Akteure ganz wunderbare Dinge mehrheitlich in ihrer Freizeit auf die Beine gestellt haben, wäre es Zeit für etwas Neues. Versteht mich nicht falsch: Egal ob musikalische Einlagen, Theaterstücke oder Feuerjonglage – der Besuch lohnt sich wirklich. Aber etwas Abwechslung wäre trotzdem wünschenswert. Dann bleibt der Stötteritzer Adventsmarkt was er ist – eine Pflichtveranstaltung im Stadtteil.

Genug der Worte. Einige bildliche Impressionen habe ich auch eingesammelt. Viel Vergnügen beim Anschauen.

Fotos: Frank Schütze

Fotos: Frank Schütze

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Frank Schütze ist Diplom-Journalist und hat die Stötteritzer Storys gegründet, damit die Menschen im Viertel wissen, was direkt vor ihrer Haustür passiert. Sein Anspruch ist es umfassend und neutral über Leipzigs höchstgelegenen Stadtteil zu berichten. Außerdem freut er sich über Themenhinweise und Kritik.

2 Gedanken zu “Adventsmarkt – Gelungene Veranstaltung mit Altbewährtem

  1. Der Kaffeduft der entleerten Kannen und Maschinen liegt noch in der Luft, Zeltstangen klappern, und es türmen sich die Berge der zum Trocknen ausgelegten Planen. Der Adventsmarkt ist vorbei, die Restarbeit dauert noch eine Weile. Diese Weile nutzen wir, um zu erzählen, wie denn die Resonanz war auf unseren kleinen aber feinen Adventsmarkt, denn wir selbst haben bei unserem Trubel nicht viele Stimmungen einfangen können. So berichten wir uns, von persönlichen Dankesworten, Einträgen auf Facebook, dass unser Markt der weihnachtlichste Markt Leipzigs sei, daß der im Wetterbericht angekündigte Sturm zum Glück ausgeblieben ist, der Sturm aufs Kaspertheater aber so nicht zu erwarten gewesen ist. Und auch diesen Bericht auf dem Blog haben wir gelesen und sinnieren über die Aufforderung, das Rahmenprogramm beim nächsten Markt zu verbessern. Doch wir sind uns einig: Was gibt es Besseres als die in Stötteritz heimischen Musiker und Künstler, sich für ihren eigenen Stadtteil zu engagieren? Wir hoffen, auch im nächsten Jahr vom Posaunenchor den Auftakt geblasen zu bekommen, Madrigio bei voller Gesundheit und Besetzung zu hören und weitere andere Musiker gewinnen zu können, gegen einen kleinen Obolus für uns zu spielen….
    Wir wünschen uns wieder die kleinen Lagerfeuer, die kleinen Künstlerstände und vor allem eine größere Gruppe von tatkräftigen Menschen, die uns dabei unterstützen, diesen Markt wieder auf die Beine zu stellen.
    Alle Jahre wieder das Gleiche? Das darf sein zu Weihnachten und wir freuen uns darauf!
    Das Orga-Team vom Adventsmarkt

  2. Pingback: Weihnachtsmarkt in der Weißeschule - Stötteritzer Storys

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