Großbrand im Stötteritzer Wäldchen knapp verhindert

Wurde ein Opfer der Flammen: Die Sitzgruppe am Rand des Stotterer Wäldchens.

Wurde ein Opfer der Flammen: Die Sitzgruppe am Rand des Stotterer Wäldchens. Foto: David Thom

Dass die Sonne manch einen auf dumme Gedanken bringt, verstehe ich. Bei über 30 Grad brennen einem gefühlt schon mal die Sicherungen durch. Was sich aber jetzt im Stötteritzer Wäldchen abspielte, ist schon ein Fall für die Psychiatrie. Mehrere Leser berichteten mir, dass offensichtlich versucht wurde, im Stötteritzer Wäldchen zu zündeln. Und das bei der Hitze. Was für ein gefährlicher Wahnsinn.

Mindestens drei Brandstiftungen im Stötteritzer Wäldchen

Zeugen berichten von mindestens drei versuchten Brandstiftungen am Sonnabend. Offenbar wurden alte Baumstämme übereinander gelegt und angezündet. Spaziergänger und aufmerksame Hundebesitzer bemerkten glücklicherweise den Brandgeruch und alarmierten die Feuerwehr und Polizei. Unter anderem rückten die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Mölkau aus. Schlimmeres konnte zum Glück verhindert werden. Die pilzförmige Sitzgruppe am Rande des Parks wurde allerdings ein Opfer der Flammen.

Frau mit Hund als mögliche Brandstifterin

Zwei Leser (Timon und David) schrieben mir, dass sie eine Frau in unmittelbarer Nähe beobachtet haben. Auch einen Hund soll sie mitgeführt haben. Wobei Timon die Brandstifterin unmittelbar beim Zündeln erwischte, sie ansprach und nach ihrer Flucht die Polizei rief. Offenbar hat er durch sein beherztes Handeln Schlimmeres verhindert. Überhaupt freue ich mich, dass offensichtlich viele Stötteritzer sehr wachsam sind. Nicht auszudenken, was bei dieser Hitze durch einen Großbrand passieren kann.

 

Frank Schütze ist Diplom-Journalist und hat die Stötteritzer Storys gegründet, damit die Menschen im Viertel wissen, was direkt vor ihrer Haustür passiert. Sein Anspruch ist es umfassend und neutral über Leipzigs höchstgelegenen Stadtteil zu berichten. Außerdem freut er sich über Themenhinweise und Kritik.

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