Nichtwähler – Du Arschloch

Lieber Nichtwähler,

wir kennen uns nicht. Wie auch, bisher sind wir uns ja noch nicht begegnet. Wahrscheinlich haben wir uns immer knapp verpasst. Eins weiß ich aber über dich. Du bist viele. Bei der letzten Landtagswahl in Sachsen warst du 52 Prozent aller Wahlberechtigten. Du bist 1,68 Millionen Menschen.

Doch in den Zeitungen steht wenig über dich. Da lese ich von Wechselwählern und Protestwählern. Ich bekomme erklärt, wo sie herkommen und wohin sie gehen. Da steht geschrieben, warum sie gut oder schlecht sind und welchen Einfluss sie auf das aktuelle Wahlergebnis hatten. Ich erfahre aber wenig, welchen Einfluss du, lieber Nichtwähler, auf unsere Gesellschaft hast. Ich vermute, er ist nicht unerheblich.

Ich habe die Suchmaschinen bemüht und Wikipedia befragt. Eine Erklärung darauf wer du bist, habe ich aber nicht gefunden. Was treibt dich an? Welche Sorgen und Ängste hast du? Was ist dir wichtig? Fragen über Fragen, die weder Politik noch Medien beantworten.

Aber ich habe eine Vorstellung über dich. Ich glaube, deine anspruchslose Haltung zum Leben fing schon in der Schule an. Du hast meistens in der Mitte gesessen. Nie ganz vorn, aber auch nie ganz hinten. In deiner Clique hattest du nie das Sagen, warst aber auch nicht der Depp. Du warst halt einfach immer irgendwie mit dabei. Deine Schulnoten unauffällig, deine Rolle im Sportverein könnte man mit Ersatzmann gut umschreiben. Sieg oder Niederlage? – Nicht so wichtig!

Und so ging es später weiter. Deine Berufsausbildung hast du abgeschlossen. Mit minimalem Aufwand, wie du immer so schön sagst. So richtig zufrieden gestellt hat dich das nicht, aber es war zumindest nie anstrengend. Du bist wie ein Sportwagen, der immer im zweiten Gang gefahren wird. Ja so siehst du dich gern und fühlst dich gut dabei. Denn du könntest ja, wenn du wölltest.
Doch die Sache hat einen Haken. Und tief in dir drin spürst du das, ohne es wahr haben zu wollen. Dein volles Potenzial hast du nämlich nie abgerufen. Immer bleibt bei dir der Eindruck, das andere über dein Leben entscheiden. Die da oben das Sagen haben. Das frustriert dich. Wie du das ändern kannst, dafür fehlt dir die Vorstellung.

Die Landtagswahlen in Sachsen sind jetzt einige Wochen her. Du fühlst dich in deinem Nichtwählen bestätigt. Ist doch alles beim Alten geblieben, redest du dir ein. Auf deiner Arbeitsstelle schiebst du weiter Dienst nach Vorschrift und achtest peinlich genau darauf, wann Feierabend ist. Was du zu tun hast, sagt dir dein Chef. Eigeninitiative? Fehlanzeige!

In Kürze wird wahrscheinlich in den Medien zu erfahren sein, dass sich die Landtagsabgeordneten wieder einmal die Diäten erhöht haben. Ein beliebtes Spiel kurz vor und nach einer Wahl. Spätestens dann bist du dir sicher, dass Wählen nichts bringt. Du lehnst dich zurück und sonnst dich weiter in deiner Bequemlichkeit. Das ist dein gutes Recht. Aber eins möchte ich dir mit auf den Weg geben. Alle, die wählen gegangen sind, haben einen Anspruch an ihr Leben, eine Vorstellung von unserem Land und manchmal wählen sie einfach nur, was sie nicht möchten. Da wird für Parteien gestimmt, die ich nicht toleriere und Politiker erhalten Stimmen, die sie manchmal nicht verdient haben. Aber das ist okay. Auch das gehört zur Demokratie, ob man das nun gut oder schlecht findet. Sie alle bringen unser Land voran, fordern unsere Volksvertreter heraus und sorgen für eine Weiterentwicklung.

Du mein lieber Nichtwähler bist der personifizierte Stillstand. Kämpfst nicht für eine Sache, bist aber auch nicht gegen sie. Dir ist es einfach egal. Ich finde, du bist ein Arschloch.

Frank Schütze ist Diplom-Journalist und hat die Stötteritzer Storys gegründet, damit die Menschen im Viertel wissen, was direkt vor ihrer Haustür passiert. Sein Anspruch ist es umfassend und neutral über Leipzigs höchstgelegenen Stadtteil zu berichten. Außerdem freut er sich über Themenhinweise und Kritik.

11 Gedanken zu “Nichtwähler – Du Arschloch

  1. Nicht schlecht! Meine vollste Zustimmung. Bei der nächsten Wahl: vorher noch einmal Posten, ins Ortsblatt bringen und als Flyer an jeden stötteritzer Haushalt verteilen. Dann hoffen es wirkt etwas.

    Ein Wähler.

  2. Vorab ich bekam gar keine Wahlberechtigung zugesand obwohl ich Jahrgang 71 und öffentlich bedienstet bin ( hätte aber eh nur eine ungültige Stimme abgegeben, da ich der Ansicht bin das niemand der zur Wahl stehenden im Interesse des Volkes handelt!)

    Nun gibst du deine Stimme einer neuen Partei (welche nicht dem Sinne des Verfassers entspricht)
    Weil du neue Wege gehen möchtest, bist du auch ein Arschloch…
    Gibst du deine Stimme einer bekannten Partei welche kritisch und radikal mit den alten Klischee brechen will (aber ebenso nicht dem politischen Ansinnen der Verfassers entspricht) auch dann bist du ein Arschloch…
    Und hast du gar die Ansicht das „früher“ alles besser war oder trifftet deine politische Ansicht gar zusehr ab von der Meinung des Verfassers dieses textest, dann bist du gar ein „rechtes“ Arschloch…

    Seltsam ist das der Verfasser des Textes nicht mal auf die Idee kommt und hinterfragt, weshalb eine Wahl mit weniger als 50% Wahlbeteiligung nicht eigentlich ungültig ist (wie es die Gesetze doch vorsehen!)
    Und weshalb das Arschloch „Politik(er)“ oder das Arschloch Presse dies der Bevölkerung einfach mal vorenthält?

    Würde sich die Politik also um die Meinung des Volkes scheren, dann würde man dies nicht einfach weg ignorieren das sie über die Hälfte der Bevölkerung gar nicht gewählt und somit niemanden von ihnen für geeignet hält die Interessen des Volkes (und nicht die der Finanzwelt oder Wirtschaft) zu vertreten

    Schonmal drüber nachgedacht Arschloch?

    • Hallo „Arschloch“, warum du hier unter einem Synonym schreibst und nicht mit deinem richtigen Namen (auf Facebook tust du es), wird dein Geheimnis bleiben.

      Deine Zeilen möchte ich aber nicht unbeantwortet lassen. Wenn du keine Wahlbenachrichtigung erhalten hast und doch wusstest das Wahlen sind, warum hast du nicht bei der Stadtverwaltung nachgefragt? Es wäre wenig Aufwand gewesen. Vielleicht steckt einfach nur menschliches Versagen oder ein Versehen dahinter, dass du die Benachrichtigung nicht bekommen hast. So bleibt der fade Beigeschmack, dass du schlichtweg nicht wolltest.

      Du unterstellt weiterhin, dass ich in dem Text auch alle Stammwähler, Wechselwähler und Protestwähler kritisiere. Das tue ich nicht und das geht aus dem Text auch klar hervor. Da du den Beitrag aufmerksam gelesen hast, frage ich mich, wie du zu dieser Schlussfolgerung kommst. Kannst du es erklären?

      Besonders klärungsbedürftig ist deine Aussage, dass eine Wahl mit einer Wahlbeteiligung unter 50 Prozent dem Gesetz nach nicht gültig ist. Ein derartiges Gesetz ist mir nicht bekannt. Kannst du eine Quelle nennen?

  3. Lieber Verfasser,
    ich kenne dich nicht. und das ist vermutlich sehr gut für mich. Du polemisierst und verallgemeinerst. Du bist bestimmt der Streber aus der ersten Reihe der immer alles besser wusste.
    Wahrscheinlich versteckst du unter deiner Schulbank immer die Tagesausgabe der BILD, und hältst dich für politisch gebildet.
    Anders lässt sich nicht erklären warum ich bei deinem Pamphlet zuerst an „Post von Wagner“ denken musste.

    Vll gibt es aber Menschen die sich durch keine der Parteien vertreten fühlen. Natürlich könnte wählen etwas ändern. So wird es uns suggeriert, und auch ich habe über ein Jahrzehnt meine Stimme abgegeben…

    Aber in den letzen 30 Jahren, erklär mir bitte was sich geändert hat?
    Haben wir weniger systemrelevante Banken oder wurde seit der Finanzkrise da irgendetwas zugunsten des Volkes verändert?
    Haben wir weniger Umweltverschmutzung?
    Haben wir weniger Krieg?
    Haben wir weniger Ungerechtigkeit?
    Haben wir weniger Hunger?
    Haben wir mehr Mitbestimmung, mehr Demokratie?

    Lieber Frank Schütze
    Du bist das eigentliche Arschloch, nicht weil du wählen gehst, das ist mir nämlich herzlich egal, sondern weil du Menschen die sich vll aktiv dafür entschieden haben etwas zu tun oder nicht zu tun verurteilst und beleidigst.
    Am Ende bist du es der nach dem wählen seine Hände in den Schoß legt und sich zu egal was passiert sagt: „Ich habe getan was ich konnte, wir sehen uns in 4 Jahren.“

    Ich gebe meine Stimme jeden Tag ab, indem ich bspw schaue welche Produkte ich konsumiere.

    Du bist das personifizierte Duckmäusertum, du kämpfst nicht für eine Sache, du machst ein kreuz auf einem Zettel, oder auch zwei und denkst damit ist alles für dich erledigt.
    Ich finde du bist ein dummes, vorverurteilendes, unreflektiertes, selbstgefälliges und intolerantes Arschloch!

    Ein Nichtwähler

    • Hallo Zuyong (heißt du wirklich so?),

      mag sein, dass ich als Besserwisser wahrgenommen werden. Das ist mir aber noch alle mal lieber, als jemand der glaubt, dass Nichtwählen ein politisches Statement ist. Das ist es nämlich nicht. Sich nicht zu äußern kann auch als schweigende Zustimmung wahrgenommen werden. Schon mal darüber nachgedacht?

      Ich hätte Verständnis für deine Position, wenn du zur Wahl gegangen wäret und hättest deinen Wahlschein bewusst ungültig gemacht. Das wäre eine klare Botschaft gewesen, dass du mit dem aktuellen politischen Angebot nicht zufrieden bist.

      Du fragst, was sich in den letzten 30 Jahren geändert hat? Zumindest wenn du im Osten von Deutschland geboren bist, solltest du die meisten deiner Fragen selbst beantworten können. Ich lasse dich aber gern meinen Standpunkt wissen:

      Ja wir haben weniger Umweltverschmutzung als vor 30 Jahren. Nicht nur hier in Sachsen, sondern auch in Deutschland und in vielen Teilen der Welt. Jeder, der sich mit Umweltschutz beschäftigt wird dir das bestätigen. Das die Umwelt weiter geschützt werden muss, steht aber genau so außer Frage.

      Zum Thema Krieg: Nach zwei verheerenden Weltkriegen in Europa hat unsere Generation das große Glück, nicht für politische Streitereien in den Kampf ziehen zu müssen. Ich jedenfalls bin froh darüber, dass ich in den vergangenen 30 Jahren nicht auf einen Menschen schießen musste. Das es in vielen Teilen der Welt zahlreiche Kriege gibt, leugnet niemand. Das aber ist doch Verpflichtung genug, weiter politisch am Frieden zu arbeiten. Sich daran nicht zu beteiligen, findet auf jeden Fall nicht meine Zustimmung.

      Ungerechtigkeit und mangelnde politische Mitbestimmung waren vor 30 Jahren wesentlich stärker ausgeprägt als heute. Jeder, der in der DDR gelebt hat, weiß das. Oder willst du etwas anderes behaupten?

      Und wenn du vom Hunger sprichst, vergisst du, dass wir in Deutschland eines der größten Sozialsysteme haben, um jedem Essen und ein Dach über den Kopf zu gewährleisten. Das es verbesserungswürdig ist, steht außer Frage. Dennoch hat es seine Daseinsberechtigung und hat viel Gutes bewirkt. Wir brauchen nur unsere Großeltern fragen, die kennen das oft noch anders.

      Beim Thema Mitbestimmung erinnere ich dich an die letzten hundert Jahre in Deutschland. Die Historie dieses Landes ist dir sicherlich bekannt. Wann gab es denn in der Vergangenheit in Deutschland schon einmal mehr Mitbestimmung als heute? Wenn du das weiter ausbauen willst, dann engagier dich dafür! Sorry, nicht wählen zu gehen, ist da einfach zu wenig.

      Und zu guter Letzt noch ein paar Worte Bankensystem und Finanzkrise. Wie du darauf kommst, dass sich in den letzten Jahren politisch nichts geändert hat, kann ich nicht nachvollziehen. Wenn du mit den Ergebnissen nicht zufrieden bist, wäre das ein Grund mehr, im Rahmen der Möglichkeiten politisch aktiv zu werden. Zudem gibt es auch Parteien, die dieses Thema kritisch bearbeiten.

      Ich habe den Eindruck, dass du das Wählen gehen als einen großen Aktie begreifst und meinst, durch deine Verweigerung, würde irgendeinem Politiker klar werden, dass er falsch handelt. In Wirklichkeit ist die Wahl die kleinste Form der politischen Teilhabe. Ein winziger Anfang. Wenn du dich dort nicht zu Wort meldest, kannst du auch nicht verlangen, dass du Gehör findest.

      Dass du beim Kauf von Produkten darauf achtest, woher sie stammen, finde ich übrigens gut.

      Und noch ein Hinweis: Die Legislaturperiode des Sächsischen Landtages beträgt fünf Jahre. Ausreichend zeit also der Regierung und der Opposition ordentlich auf die Finger zu schauen. Vielleicht nutzt es ja der ein oder andere Nichtwähler.

      • Natürlich: Zuyong Fuk Yu Mom ist mein richtiger Name, meine Eltern sind aus Vietnam eingereist vor 2 Generationen.

        Zwar aus dem Focus, aber habe mir das auch mal von einem Dozenten vorrechnen lassen:

        „Das Gerücht, ein ungültiger Wahlzettel könne die Wahl beeinflussen, hält sich wacker. Doch ungültige Wahlzettel haben auf das Parlament genauso viel Einfluss wie nicht wählen zu gehen – nämlich gar keinen. „Weder Wahlenthaltung noch ein ungültiger Stimmzettel sind eine sinnvolle Aktion. Wer Protest zeigen will, müsste sich für eine Oppositionspartei entscheiden oder eine eigene Partei gründen““ Focus Artikel
        Quelle: http://www.focus.de/politik/deutschland/wahlen-2009/bundestagswahl/tid-15526/bundestagswahl-irrtum-6-ungueltige-stimmzettel-beeinflussen-die-wahl_aid_435941.html

        Einziger Unterschied ist dass ungültige Stimmen die 5% Hürde höher setzen, was die totale Anzahl der Stimmen angeht.

        Was soll ich den wählen Herr Schlaumeier?
        CDU? Waffenhandel, Kriegstreiber, Sozialbeschneidung? Hurra! (Schön dass sie auf niemanden schießen müssen, unsere Politiker sorgen ja dafür dass es momentan andere tun. Ohne Deutschland soll nie wieder ein Krieg ausgehen. G36 unser Exportschlager (Fragen sie ISIS oder die Taliban)
        NPD oder AFD? Lieber nicht!
        Linke? Währen noch am ehesten eine Alternative, aber auch nicht wirklich!
        Die Grünen? Nennen wir sie Olivgrün, schließlich haben sie unsere Jungs weiter geschickt als sie unter Hitler je gekommen sind.

        „Ich habe den Eindruck, dass du das Wählen gehen als einen großen Aktie begreifst und meinst, durch deine Verweigerung, würde irgendeinem Politiker klar werden, dass er falsch handelt.“

        Ich wähle doch. Also nicht. Und siehe da, es ist nicht meine Sache ganz allein. ich habe Quasi für die erfolgreichste Partei gestimmt die Nichtwähler! Was wettern sie so gegen diese? Leben sie damit dass diese die Wahl gewonnen haben. Ich träume davon dass es beim nächsten mal mindestens 60 vll sogar 85% sind die sich uns anschließen.

        Und jetzt mal ganz im ernst: Diese Politik Kasper die sie hier verteidigen indem sie meinen ich sollt meine Stimme für diese abgeben, sind selber schuld dass keiner mehr wählen geht, und ich bin mir sicher, dass dies auch gewünscht wird. Bildung geht zurück. Es gibt im Grunde 2 Gruppen der Nichtwähler: Die die zu blöd sind und im Grunde auch den Tatbestand der unnützen Esser in diesem Land erfüllen, und das mit Vorsatz von unseren Politikern gewollt. Siehe Bildungs und Sozialabbau an allen Ecken. Aber Hauptsache UBoote nach Israel und sonstwohin verschiffen.
        Und die wie ich, die schon gebildetet sind, sich politisch sehr interessieren, und gerade deswegen sich den Gang am Sonntag sparen weil wir nichts ändern.
        Ich weiß auch nicht was sie sich über uns aufregen. Wir wählen: nämlich nichts, und sie wählen was sie halt glücklich macht. Dann nehmen sie diese Scheiß „Demokratie“ auch hin und akzeptieren sie die Nichtwähler! Das ist nämlich auch Demokratie!
        Oder wollen wir wieder vergangene Zeiten herstellen, wo man wählen gehen musste?

        Ich kann mich engagieren und das auch ohne meine Stimme abzugeben. (Ich behalt sie lieber, denn ich brauche diese jeden Tag, wenn sie sich unmündig machen wollen bitteschön.)

        https://www.youtube.com/watch?v=7-YND9ryxzc
        Das triffts eigentlich ganz gut.

  4. Sehr geehrter Verfasser,

    nicht zu wählen ist eine aussagekräftige Stimme. Nicht jeder hält diese Demokratie, die eigentlich gar keine ist, für das beste System. Nicht jeder sieht seine Person und Meinung durch die momentanen verfügbaren Parteien und Politiker vertreten. Nicht jeder läuft blind an der Tatsache vorbei, dass unsere Politik nur auf wenigen Wegen direkt und legal (ach, unser schönes Rechtssystem) beeinflusst werden kann.

    Wenn ich die Wahl zwischen Pest und Cholera habe und mir vorgehalten wird, doch einfach Ebola in den Wahlkampf zu schicken, verzichte ich gerne, trinke ein Paloma und warte von der Seite aus ab.

    Mit freundlichen Grüßen

    • Hallo „Nichtwähler“,

      glaubst du wirklich, dass du etwas von der Seitenlinie aus verändern kannst, wenn du zuschaust, wie Pest, Cholera und Ebola um die Macht kämpfen? Egal wie es aussieht, du wirst mit dem Ergebnis unzufrieden sein. Um im Sprachbild zu bleiben, dass ist doch der eigentliche Krebsschaden.

      • Ach, und welche Lösung würden Sie empfehlen? Momentan haben Sie sich in die Lage geschrieben, dass Wahlen für niemanden ein akzeptables Ergebnis bedeuten. Wenn ich an der Seitenlinie stehe, reduziert sich die Anzahl der Wähler, Wahlen werden belanglos und vielleicht ändert sich dann etwas. Momentan zu wählen ist ähnlich der Entscheidung in welche Richtung man eine Drehtür öffnet.

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